DKV PEK / KPEK - Pflegekostenversicherung

 

Die Pflegekostenversicherung der DKV mit dem Tarif PEK jetzt KPEK gibt es eigentlich schon seit den 90er Jahren. Mit Umstellung auf Unisex wurde dieser auf KPEK umbenannt. Die Leistungen sind gleich gebliegen, die Beiträge wurden jedoch bei Männern und Frauen angepasst. Auch wenn Finanztest die Pflegekostenversicherungen nicht empfehlen tut, muss das nicht heißen, dass der eine oder andere mit einem solchen Produkt durchaus die richtige Pflegevorsorge treffen kann. Pflegekostenversicherung sind wesentlich preiswerter als Pflegetagegeldversicherungen, bieten jedoch auch eine Einschränkung: Die Nachweis der tatsächlich angefallenen Kosten. Wer dies nicht tun will, kann jedoch die Pflegegeld Variante wählen. Beim Tarif KPEK kann man jedoch sagen, dass nochmal 50% der gesetzlichen Leistung oben draufgepackt werden. Unterbringungs- und Verpflegungskosten sind ausgenommen.

 

Leistungsumfang KPEK ab 2017:

  • Aufstockung der Leistungen wie Wohnumfeldverbesserungen von bis zu 1.278 Euro
  • Pflegesachleistungen in Pflegegard 1 = 0 Euro
  • Pflegesachleistungen in Pflegegrad 2 = bis zu 225 Euro
  • Pflegesachleistungen in Pflegegrad 3 = bis zu 550 EUro
  • Pflegesachleistungen in Pflegegrad 4 = bis zu 775 Euro
  • Pflegesachleistungen in Pflegegrad 5 = bis zu 959 Euro
  • Bei notwendiger Pflege im Heim wird für die Pflegesachleistung bis zu 775 Euro erstattet (Härtefälle bis 959 Euro), als Alternative kann das Pflegegeld in Höhe von 350 Euro gewählt werden, damit Unterbringungskosten / Verpflegungskosten teilweise gedeckt werden können.
  • Pflegegeld in 1 = 0 Euro
  • Pflegegeld in 2 = 117,50 Euro
  • Pflegegeld in 3 = 220 Euro
  • Pflegegeld in 4 = 350 Euro
  • Pflegegeld in 5 = 350 Euro
  • Leistung auch bei teilstationäre Pflege
  • Vollstationäre Leistung Pflegegrad 1 = 0 Euro
  • Vollstationäre Leistung Pflegegrad 2 - 4 = 775 Euro
  • Vollstationäre Leistung Pflegegrad 5 = 959 Euro
  • Kurzzeitpflege bis 4 Wochen ist mitversichert
  • Keine Wartezeiten
  • Verzicht auf das ordentliche Kündigungsrecht
  • Inflationsausgleich nur, wenn sich die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung erhöhen
  • Kombination mit dem Tarif KPET / PTG möglich

 

Als Leistungsvoraussetzung sehen die Pflegekostenversicherungen immer eine Vorleistung durch die gesetzliche Pflegeversicherung. Die Einstufung wird von der Pflegekasse übernommen. Bei Wahl der Pflegesachleistungen müssen entsprechende Rechnungen / Belege vom Pflegedienst vorgelegt werden, die maximale Leistung ist gedeckelt.

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