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Test und Vergleich der Pflegezusatzversicherung

 

 Pflegezusatzversicherung Vergleichsrechner 

Die Pflegezusatzversicherung (drei Varianten) stockt die Leistungen zur gesetzlichen Pflegeversicherung auf.

 

Die Pflegetagegeldversicherung, die Pflegekostenversicherung und die Pflegerentenversicherung.

 

Beim Pflegetagegeld ist eine feste Summe (Tagessatz) vereinbart, die in der Regel abhängig von der Pflegestufe bezahlt wird. Die Summe steht zur freien Verfügung, ein Kostennachweis wird nicht verlangt.

 

Die Pflegekostenversicherung zahlt die nachgewiesenen Kosten.

 

Die Pflegerente, die teuerste Variante von allen, bietet neben den Vorteilen vom Pflegetagegeld auch noch eine garantierte Beitragsstabilität. D. h. der Versicherer kann später die Beiträge nicht erhöhen, wenn z. B. weniger eingenommen wurde als ursprünglich kalkuliert.

Abgesichert sind Leistungen, welche aus rechtlichen Gründen in der Pflegetagegeldversicherung nicht möglich sind.

 

Seit 2013 gibt es die neuen Pflege Bahr Angebote.

Es handelt sich um eine staatlich geförderte Pflegeversicherung, mit einer monatlichen Zulage in Höhe von 5 Euro. Näheres zu dieser Variante erfahren Sie unter der Rubrik Pflege Bahr.

 

Wozu eine Private Pflegezusatzversicherung?

 Pflegezusatzversicherung Test

 

Ein Platz im Pflegeheim kostet in der Regel über 3.000 Euro im Monat (Pflegestufe 2).

Die gesetzliche Pflegeversicherung bietet mit 1.279 Euro in Pflegestufe 2 eine Teilversorgung an. Leistungen, wie Unterbringung und Verpflegung sind nicht mitversichert.

Der Eigenanteil von rund 2.000 Euro im Monat muss aus eigener Tasche finanziert werden.

Um diese Lücke zu schließen empfiehlt es sich privat vorzusorgen, um Angehörige zu entlasten und sozial abgesichert zu sein.

 

 

Die Versorgungslücke im Pflegefall mit Hilfe einer Pflegetagegeldversicherung abdecken

 

Diese Frage wird immer wieder gestellt und kann nur pauschal beantwortet werden.

Entscheidend für die Kosten, welche z. B. in einem Pflegeheim entstehen, ist der Wohnort. Sie können von einer Lücke im Pflegeheim von rund 1.800 - 2.500 Euro in Pflegestufe 2 rechnen.

Bei der häuslichen Pflege besteht eine große Versorgungslücke.

Die Kosten der Pflege hängen davon ab, wer einen pflegt. Ein ambulanter Pflegedienst in Pflegestufe 2 kostet circa 2.000 Euro im Monat, abzüglich der staatlichen Pflegeversicherung von derzeit 1.100 Euro (Pflegesachleistung).

Bleiben noch circa 1.000 Euro im Monat, welche für Miete, Strom + Nebenkosten, Lebensmittel, Versicherungen, etc. zur Verfügung stehen.

Fakt ist, wer sich eine gute Pflege im Alter wünscht muss vorsorgen.

Im Finanztest 05/2013 wurde in Pflegestufe 2, bei der Pflege zu Hause, eine Versorgungslücke von 1.148,32 Euro errechnet.

 

Pflegeversicherung und das Sozialamt

 

Das Sozialamt übernimmt die Kosten, greift aber auf das Vermögen der Angehörigen (den Ehepartner und Kinder) zurück.

Jeder Angehörige muss sich vor dem Sozialamt vollständig offenbaren, ansonsten wird die Zahlung durch das Sozialamt verweigert.

Jeder Angehörige hat ein sogenanntes Schonvermögen. Mittels einer speziellen Formel wird die monatliche Belastung errechnet. Gibt es Vermögenswerte, wie z. B. vermietete Wohnungen, Barvermögen, etc. greift das Sozialamt hier zuerst zu.

 

Schließen Sie möglichst früh eine Pflegezusatzversicherung ab

 

Der Gesetzgeber hat mit der gesetzlichen Pflegeversicherung einen Grundschutz geschaffen, ähnlich wie bei einer Teilkaskoversicherung.

Die Leistungen decken aber die Kosten im Pflegefall nicht.

Daher raten wir Ihnen, möglichst früh eine Absicherung für den Pflegefall zu treffen.

Bestehen Vorerkrankungen und ein höheres Alter, muss auch mit höheren Beiträgen gerechnet werden.

Versicherungsunternehmen können Risikozuschläge verlangen oder einen Vertrag ganz ablehnen.

Die Ausnahme ist der Pflege Bahr, der schlechtere Leistungen und hohe Beiträge bietet, dafür aber sehr schwer chronisch Kranke aufnehmen muß (siehe Finanztest Ausgabe 05/2013).

Es gibt Tarife zur Pflegezusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung.

 

Leistungen der Pflegezusatzversicherung

 

  • Einfacher Nachweis der Pflegebedürftigkeit, d. h. die Versicherung sollte die Einstufungsbescheide der gesetzlichen Pflegeversicherung anerkennen und keine eigene Nachprüfung unternehmen
  • Keine Warte- und Karenzzeit
  • Eine Demenzabsicherung sollte mit eingeschlossen sein, im Idealfall ohne Pflegestufe, d. h. bei Pflegestufe 0 Leistungspflicht
  • Dynamik ohne Gesundheitsprüfung und erneute Wartezeiten (Inflationsausgleich)
  • Versicherungsschutz in Europa, in Pflegerentenversicherungen weltweite Geltung möglich
  • Im Leistungsfall sollte der Beitrag entfallen
  • Verzicht auf das ordentliche Kündigungsrecht, d. h. der Versicherer kann in den ersten drei Jahren eine Kündigung aussprechen
  • Auszahlung ohne Kostennachweis
  • Keine offenen Gesundheitsfragen

 

Dies sind einige wichtige Punkte die je nach Kundenwunsch beachtet werden sollten (es gibt noch mehr).

 

Sie benötigen Hilfe oder wünschen einen unverbindlichen Vergleich von Pflegezusatzversicherungen? Fragen Sie kostenfrei bei uns an. Wir helfen Ihnen weiter.

 

 

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Ihre Expertin

Elke Kitzmüller

Versicherungsmaklerin

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Kundenreferenzen

U. Pfleiler:

Sehr geehrte Frau Kitzmüller-Koller, vielen Dank für die sehr freundliche, kompetente und aufschlussreiche Online-Beratung. Wir werden Sie mit bestem Gewissen weiterempfehlen. Liebe Grüße aus dem Schwabenland

J. Göppert:

Liebe Frau Kitzmüller, ich bin begeistert von Ihrer kompetenten Beratung. Diese ist fachlich wie technisch absolut empfehlenswert.  Beste Grüße aus Frankfurt

M. Weber:

Ich möchte mich für Ihre tolle Beratung und die Freundlichkeit am Telefon bedanken! Das Gespräch war sehr aufschlussreich und kompetent!. Ich werde Sie gerne weiterempfehlen!!

 

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